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Übersicht über die angebotenen Themen:
Hormon-Ersatz-Therapie
und Krebs
Bei einer Hormon-Ersatz-Therapie können - müssen jedoch nicht - auch so
genannte unerwünschte Wirkungen (Nebenwirkungen) auftreten, die meist
vorübergehender Natur sind. Im Beipackzettel sind alle jemals beobachteten oder
auch nur vermuteten Nebenwirkungen aufgelistet, dazu ist der Hersteller
gesetzlich verpflichtet. Eine der Nebenwirkungen, vor der sich Frauen am meisten
fürchten, ist Krebs.
Risikofaktoren:
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Vorkommen von Krebs in der Familie, vor allem bei Verwandten 1. Grades |
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Altersbedingte Veränderung des Brustgewebes |
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Frühes Eintreten der ersten Regelblutung; spätes Eintreten der Menopause |
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Langzeitiges Ausbleiben des Eisprunges |
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Unfruchtbarkeit; keine ausgetragene Schwangerschaft |
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Späte erste Schwangerschaft |
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Übergewicht |
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Diabetes |
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Alkoholmissbrauch |
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übermäßiger Nikotingenuss (>10 Zigaretten pro Tag) |
Vorbeugung:
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Regelmäßige Krebsvorsorge sichert die Früherkennung und verbessert die
Heilungschancen eventuell auftretender Erkrankungen (z.B. halbjährliche
Untersuchung der Brüste durch den Arzt sowie regelmäßige
Selbstuntersuchung durch die Patientin; Ultraschalluntersuchung;
Mammographien |
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Rechtzeitige und konsequente Hormon-Ersatz-Therapie (s. Dickdarmkrebs) |
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Gesunde, ausgewogene Ernährung und Lebensstil, Vermeidung von
Risikofaktoren (Rauchen, Alkohol) |
Krebsrisiko allgemein:
Brust- und Unterleibskrebs können durch Schäden des Erbgutes,
Umweltbelastungen, Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen gefördert werden.
Östrogene erzeugen keinen Krebs. Östrogene können jedoch bereits vorhandene
Krebszellen unter bestimmten Bedingungen rascher wachsen lassen. Dies führt
dazu, dass eine Krebserkrankung, die sich ohnehin entwickelt hätte, unter einer
Hormonbehandlung bei ihrer Entdeckung meist weniger weit fortgeschritten ist und
auch seltener Tochterabsiedlungen (Metastasen) gebildet hat. Die Heilungschancen
sind dadurch deutlich verbessert und die Sterblichkeit geringer.
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Frauen, die sich über mehrere Jahre
einer Hormon-Ersatz-Behandlung unterziehen, insgesamt kein erhöhtes Krebsrisiko
haben. Durch die individuell angepasste Kombination von Östrogenen und
Gestagenen ist sogar ein vermindertes Auftreten von Darmkrebs bei der Frau
möglich. Um noch mehr Sicherheit in der Behandlung mit Hormonen zu gewinnen,
werden laufend weitere wissenschaftliche Studien durchgeführt.
Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom):
Frauen, die eine Hormonbehandlung mit natürlichen Östrogenen und Gestagenen
erhalten, haben das gleiche Risiko eines Gebärmutterkrebses wie Frauen, die in
den Wechseljahren keine Hormon-Ersatz-Therapie durchführen.
Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom):
Das Erkrankungsrisiko ist bei familiärer Vorbelastung höher, bei
Mehrgebärenden deutlich geringer als bei kinderlosen Frauen. Die vorliegenden
Studien konnten keine Belege für eine Beeinflussung des Eierstockkrebses durch
die Hormon-Ersatz-Therapie finden.
Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom):
Die Ursachen für Dickdarmkrebs sind noch nicht vollständig geklärt,
wahrscheinlich sind aber Ernährungsgewohnheiten (z.B. fettreiche, schlackenarme
Kost) entscheidend. In neuerer Zeit häufen sich die Hinweise, dass eine
langfristige und konsequente Hormon-Ersatz-Therapie Karzinome im Dickdarm (kolorektale
Karzinome) um mindestens 20% reduziert. Auch hier wird weiterhin intensiv
geforscht, um die beobachteten Zusammenhänge zu erhärten.
Brustkrebs (Mammakarzinom)
Die Analyse von insgesamt 51 Studien (entspricht 90% aller weltweit
verfügbaren Daten) mit 52705 Frauen mit Brustkrebs im Vergleich zu 108411
Frauen ohne Brustkrebs ergibt folgendes Ergebnis:
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Ohne Hormonbehandlung wird bei 64 von 1000 Frauen zwischen 50 und 70
Jahren Brustkrebs festgestellt |
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Nach 5-jähriger Hormonbehandlung findet man bei 66 von 1000 Frauen
Brustkrebs, nach 10 Jahren bei 70 von 1000, nach 15 Jahren bei 76 von 1000
Frauen. |
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Selbst bei Risikofaktoren wie Übergewicht oder familiärer Vorbelastung
wird das bestehende Brustkrebsrisiko durch eine Hormonbehandlung nicht
weiter erhöht. Übergewicht an sich ist ein Risikofaktor für Brustkrebs,
der viel zu wenig berücksichtigt wird. |
Die verfügbare klinischer Erfahrung lässt keinen Rückschluss auf einen
ursächlichen Zusammenhang für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko unter
Hormonsubstitution zu. Einflüsse des Lebensstils, wie z.B. der Alkoholkonsum
und Übergewicht, sind offenbar bedeutsamer. De Hormon-Ersatz-Therapie führt
demgegenüber zu einer deutlichen Verringerung der Sterblichkeit infolge
Brustkrebs.
Text entnommen aus "Wechseljahre - ohne
"Rosarote Brille, Krebs", Patienteninformation der Firma Wyeth
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Hormon-Ersatz-Therapie
und Gewicht
In der heutigen Zeit spielt das Aussehen eine immer größer werdende Rolle.
Konfrontiert mit den superschlanken Modells kann wohl keine Frau dem Vergleich
standhalten. Im Laufe des Lebens verändert sich der Körper bei Frauen und
Männern. Der Kalorienbedarf sinkt mit zunehmendem Alter. Bei gleichen
Essgewohnheiten und zu wenig Bewegung nimmt man zu. Eine Zunahme des Gewichtes
von bis zu 400 Gramm pro Jahr ist normal. Das heißt, dass wir auch ohne
Medikamente o.Ä. in zwei Jahren ca. 1 kg an Gewicht zunehmen. Viele Frauen
fürchten nun, durch die Einnahme von Hormonen noch schneller an Körpergewicht
zu gewinnen.
Ursachen:
Gerade der weibliche Körper, der sich ja auf die kräftezehrende Aufgabe der
Schwangerschaft vorbereiten muss, hat in der Evolution gelernt, Reserven
anzulegen. Gesteuert wird dieser Vorgang von u.a. Östrogenen. Sie helfen,
überschüssige Energie in Fettreserven umzuwandeln. Ein Ergebnis können die
sogenannten "Reiterhosen" oder auch ein kleiner Bauch sein. Zudem
erscheint durch das Schwächerwerden des Bindegewebes der Körper auch nicht
mehr so straff. Das allein führt bei vielen Frauen schon dazu, dass sie sich
nicht mehr schlank fühlen. Der Hauptfaktor für Übergewicht ist allerdings,
dass wir zu viel und falsch essen und uns zu wenig bewegen. Auch Alkohol stellt
eine enorme Kalorienquelle dar, die häufig unterschätzt wird. Essen dient of
dazu, Frust und Stress zu begegnen. Eine Verkettung mit fatalen Folgen. Im
schlimmsten Fall kommt es zu einem Teufelskreis, dem nur mit professioneller
Hilfe entkommen werden kann.
Möglichkeiten, das übermäßige Zunehmen zu verhindern:
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gesunde und vor allem kalorienarme Kost, viel Gemüse und Ballaststoffe |
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Bewegung, Spaziergänge, Radfahren, Wandern |
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Süßigkeiten durch Obst ersetzen |
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Alkohol in Maßen |
Gewicht und Hormon-Ersatz-Therapie:
Zu Beginn einer Hormon-Ersatz-Therapie kann es zu einer leichten
Gewichtserhöhung von 1-2 kg kommen. Dieser Effekt ist normal und beruht im
Wesentlichen darauf, dass das durch den Östrogenmangel vorher zu trockene
Gewebe nun wieder Flüssigkeit aufnimmt. Viele Frauen bemerken deshalb auch eine
positive Veränderung der Haut, die wieder straffer aussieht. Eine Studie hat
gezeigt, dass Frauen, die Hormon-Ersatz-Therapie nehmen, allerdings über die
Jahre hinweg sogar eine geringere Gewichtszunahme haben als solche, die keine
Hormone nehmen.
Text entnommen aus "Wechseljahre - ohne
"Rosarote Brille, Gewicht", Patienteninformation der Firma Wyeth
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Impfleistungen
Viele Menschen planen für die sogenannte schönste Zeit des
Jahres Fernreisen. Dabei erfreuen sich tropische Regionen wachsender
Beliebtheit. Wie ist das mit der Malaria oder dem Gelbfieber?
Welche Impfungen oder Vorbeugemaßnahmen sind sinnvoll oder sogar
erforderlich? Lassen Sie sich reisemedizinisch von uns
beraten. Individuell und kompetent, damit Sie Ihren Urlaub und die damit
verbundenen Erlebnisse so richtig genießen können. Gerne überprüfen
wir in diesem Zusammenhang auch Ihren Impfausweis. Allgemein
empfohlene Impfungen: Tetanus, Diphterie, Polio, Mumps, Masern,
Röteln. Die Kosten für diese Impfungen werden von Ihrer Krankenkasse
übernommen. Vom Reiseland geforderte Impfungen:
Cholera, Gelbfieber (Die Gelbfieberimpfung ist nur in staatlichen
Impfstellen erhältlich. Die Kosten müssen von Ihnen selbst getragen
werden.) Allgemein empfohlene Reiseimpfungen:
Hepatitis A und B (ab 18. Lebensjahr). Die Kosten werden nicht von der
Krankenkasse übernommen. Spezielle Impfungen: FSME
(Zeckenbiss), Typhus, Pneumokokken, Tollwut. Die Kosten werden nicht von
der Krankenkasse übernommen. Sprechen Sie uns an, wir
beraten Sie gern! zurück
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